Danielle | Deutschland
Angst, Unsicherheit und ein Gott, der alles trägt.
In mir fühlte sich alles an, als würde es auseinanderbrechen…
Und genau dort begegnete mir Gott.
Angst.
Unsicherheit.
Überforderung.
Ein Monat nach meiner Covid-Erkrankung war ich
noch immer nicht wieder auf den Beinen.
Mein Körper machte einfach nicht mehr mit.
Ich hatte Probleme zu atmen.
Zu sprechen.
Mich zu konzentrieren.
Egal wie viel ich schlief –
ich wachte erschöpft auf.
Völlig kraftlos.
Und als wäre das nicht genug…
Ich hatte gerade erst einen neuen Job angefangen.
Mitten in der Probezeit.
Nur einen Monat später saß ich beim Arzt.
Völlig überfordert.
In Panik.
Ich hatte Angst, meinen Job zu verlieren.
Meine einzige Einnahmequelle.
Ich hatte Angst vor der Zukunft.
Vor meinen Finanzen.
Denn meine Ersparnisse waren fast aufgebraucht –
nach den Beerdigungskosten meiner Mutter,
nur wenige Wochen zuvor.
Alles fühlte sich an,
als würde es auseinanderbrechen.
Ich weinte.
Ich betete.
Ich schrie innerlich zu Gott.
Aber es fühlte sich an,
als würde Gott schweigen.
Doch genau dieses Schweigen
machte mir noch mehr Angst.
Wie soll ich das alles schaffen?
Wie soll ich das bezahlen?
Und genau dort –
mitten in diesem Chaos –
sprach Gott zu mir.
Ganz leise.
Er sagte:
„Vertrau mir.
Gib mir alles hin…
und sieh, was ich tun werde.“
In diesem Moment,
in dieser Arztpraxis,
sagte ich einfach:
„Okay, Papa.“
Ich ließ los.
Meine Sorgen.
Meine Angst.
Meine Finanzen.
Meine Zukunft.
Ich legte alles in seine Hände.
Und ich entschied mich,
nicht länger in Sorge zu leben.
„Es liegt jetzt bei dir.
Tu, was du für richtig hältst.“
Das war im August 2022.
Und seit diesem Tag habe ich erlebt,
wie Gott Schritt für Schritt für mich gesorgt hat.
Alle meine Anträge auf Unterstützung wurden bewilligt.
Mein Steuerberater –
bewegt von meiner Situation –
erließ mir Schulden von über 600 Euro
und unterstützt mich bis heute weiterhin.
Ich hatte nicht einmal die Kraft zu kochen…
Doch Gott berührte die Herzen von Menschen um mich herum.
Sie brachten mir Essen.
Immer wieder.
Mein Kühlschrank war nie leer.
Mehr noch:
Ich erlebte so viel Versorgung,
dass ich selbst wieder weitergeben konnte.
Jeden Tag stellte Gott mir Menschen zur Seite,
voller Güte und Mitgefühl.
Und meine größte Angst?
Meinen Job zu verlieren.
Sie ist nie eingetreten.
Auch heute –
Jahre später –
kann ich gesundheitlich nicht arbeiten.
Aber mein Arbeitsvertrag
besteht immer noch.
Gott hat alles bewahrt.
Ich könnte noch so viele weitere Beispiele erzählen…
Aber eines weiß ich heute ganz sicher:
Mein himmlischer Vater weiß genau,
was ich brauche.
Besser als ich selbst.
Und auch heute noch
kümmert er sich jeden Tag um mich.
Ihm gehört alle Ehre.
„Sehet die Vögel unter dem Himmel an:
sie säen nicht, sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater nährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“
— Matthäus 6,26 (LUT)
Danielle | Deutschland
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